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18.02.2011 Kategorie: Pfarrverband

Ein gottesfürchtiger Esel und junge Akteure mit großer Spielfreude

Musical in der Wendeburger Marienkirche war ein voller Erfolg

Quelle: newsklick.de Sie waren mit Spielfreude und großem Engagement bei der Sache. Textsicher und mit einer musikalischen Bravourleistung warteten rund 40 Mädchen und Jungen in der Wendeburger Marienkirche auf. Auf dem Programm stand das biblische Theaterstück von Bileam und seinem gottesfürchtigen Esel. Der evangelische Kinder- und Jugendchor Wendeburg präsentierte das Kindermusical unter Leitung von Stefan Bieniek zusammen mit dem CJD Kinderchor Braunschweig. Seit etwa einem halben Jahr hatten sich die Protagonisten in Wendeburg und Braunschweig auf die verschiedenen Sing-, Sprech- und Spielrollen sowie Chorstücke vorbereitet. "Gut,dass wir einige Rollen doppelt besetzt haben, denn drei Kinder sind plötzlich krank geworden", sagte Pastorin Petra Wesemann. Begleitet wurden die Darstelller von den Instrumentalisten Kai Kuchenbrandt (Klarinette), Olga Bereznitskaya (Violine) und Juri Hoffmann (Klavier/Keyboard). Als Vorleserin fungierte Christiane Rust, die sehr einfühlsam und spannend durch die Geschehnisse führte. Die Geschichte handelte von dem Seher Bileam, der vom Moabiter-König Balak aufgefordert wird, das Volk Israel zu verfluchen. Doch Gott trägt ihm auf, sein Volk zu segnen. Annika Paulsen in der Rolle des Königs Balak signalisierte dabei Angst vor dem israelitischen Volk. Bileam, temperamentvoll gespielt von Johanna Wesemann, will auf Gott hören und zögerte das Treffen mit dem König hinaus. Aber schließlich macht er doch seinen Esel startklar und zieht los. Der zottelige Vierbeiner spielt eine wichtige Rolle, denn nur er kann den Engel des Herrn sehen, der Bileam an Gottes Auftrag erinnern will. Als das Tier schließlich störrig wird, behandelt es Bileam mit Wut im Bauch schlecht und schlägt es. Doch da öffnet Gott ihm das Maul und er spricht Bileam an. Der ist aber immer noch blind für alle übersinnlichen Ereignisse und hält sein Tier für bockig. Erst als er einen Engel auf dem Weg stehen sieht, kommt er zur Einsicht. "Geh zum König und rede nur das, was Gott dir sagt", spricht er. Der Engel lässt ihn schließlich zu König Balak gehen, doch anstatt das Volk zu verfluchen, wie dieser es wünscht, segnet es Bileam. "Wenn freundliche Menschen zuschauen, macht es noch mehr Spaß", bilanzierte Chorleiter Stefan Bieniek und hob die Botschaft hervor, den eingeschlagenen Weg zu verlassen und umzukehren, wenn man merkt, dass es der falsche Weg ist.

Beitrag von Udo Starke